Südwestmetall - Förderpreise an Nachwuchswissenschaftler der Landesuniversitäten verliehen

Erstellt am: 14.04.2022

Dr.-Ing. Sina Peukert erhält Preis für ihre Dissertation am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

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Preisträgerin Dr.-Ing. Sina Peukert vom KIT und Wilfried Porth Vorsitzender Südwestmetall

KARLSRUHE/STUTTGART - Besondere Ehrung für die Karlsruher Jung-Wissenschaftlerin Dr.-Ing. Sina Peukert. Die 30-Jährige ist eine von neun Nachwuchswissenschaftlern aus Baden-Württemberg, denen am Mittwoch bei einer feierlichen Veranstaltung in Stuttgart der Förderpreis des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall verliehen wurde. Peukert erhielt die Auszeichnung für ihre Dissertation am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zum Thema „Robustheitssteigerung in Produktionsnetzwerken mithilfe eines integrierten Störungsmanagements“. Mit ihrer Doktorarbeit leistet die Jung-Wissenschaftlerin einen wesentlichen Beitrag, um Unternehmen im hochvolatilen Umfeld globaler Produktionsnetzwerke bei einer schnellen und effizienten Reaktion auf Störungen zu unterstützen.

Mit dem Förderpreis würdigt Südwestmetall seit über 30 Jahren herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses an den neun baden-württembergischen Landesuniversitäten. An jeder Universität wird ein mit 5.000 Euro dotierter Südwestmetall-Förderpreis ausgelobt. Die Preise werden jährlich auf Vorschlag der Universitäten für wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die für die industrielle Arbeitswelt oder deren sozialpolitische Rahmenbedingungen von Bedeutung sind. „Wir möchten damit einerseits unseren Beitrag leisten, zu zeigen, wie vielfältig und leistungsfähig die Wissenschaftslandschaft in Baden-Württemberg ist – und andererseits diese Leistungsfähigkeit auch angemessen würdigen“, sagte der Südwestmetall-Vorsitzende Wilfried Porth bei der Preisverleihung.

„Gern stehen wir auch bereit, gemeinsam mit dem baden-württembergischen Wissenschaftsministerium die Herausforderung anzunehmen, geflüchtete ukrainische Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu integrieren“, unterstrich Porth. „Unser gemeinsames Stipendienprogramm für syrische Flüchtlinge aus dem Jahr 2016 könnte hier als Blaupause dienen.“ Zugleich gelte es auch in den Blick zu nehmen, inwieweit man Experten und Know-how-Trägern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Kultur, die Russland und Weißrussland den Rücken zuwendeten, in Baden-Württemberg eine neue Heimstatt bieten könne, erklärte der Südwestmetall-Vorsitzende.

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